Hund und Katze zusammenführen: So klappt das Kennenlernen
- Lena Schmidt
- Katzen
- 27 septembre 2026
- 1 min de lecture
- Mis à jour le 19 octobre 2026

Hunde und Katzen sind keine geborenen Feinde, auch wenn das Sprichwort etwas anderes sagt. Mit der richtigen Vorbereitung leben beide oft friedlich, manchmal sogar sehr eng zusammen. Entscheidend ist, dass du nichts überstürzt.

Vorbereitung
- Rückzugsort für die Katze: Sie braucht einen Raum oder erhöhte Plätze, an die der Hund nicht kommt.
- Grundgehorsam beim Hund: „Sitz“, „Bleib“ und „Aus“ sollten sicher sitzen.
- Getrennte Futterplätze: So gibt es keinen Streit ums Essen.
Der Ablauf in 4 Schritten
- Gerüche austauschen. Tausche Decken oder Spielzeug aus, damit sich beide an den Geruch des anderen gewöhnen.
- Sehen ohne Kontakt. Lass die Tiere sich durch ein Gitter oder eine Türspalte sehen. Belohne ruhiges Verhalten.
- Kontrollierte Treffen. Halte den Hund an der Leine und lass die Katze frei entscheiden, ob sie näherkommt.
- Gemeinsame Zeit. Wenn beide entspannt sind, darfst du sie auch ohne Leine zusammenlassen, anfangs aber nur unter Aufsicht.
Warnsignale
Achte auf Anspannung. Bei Katzen sind das ein Buckel, aufgestelltes Fell und Fauchen. Beim Hund starrer Blick, Bellen oder Anspringen. Dann trenne die Tiere und gehe einen Schritt zurück.
Wie lange dauert es?
Manche Tiere freunden sich in Tagen an, bei anderen dauert es Wochen. Gib ihnen die Zeit, die sie brauchen.


